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Dienstag, 24. Februar 2015

Das Zwerchfell unser Hauptatemmuskel

Guten Abend,

Heute geht es einmal 
um Hintergrundwissen.

In den letzten Posts habe ich immer wieder 
über die Atmung geschreiben. 

Sie ist wichtig, denn ohne sie 
würden wir schnell dieses Leben verlassen.

Was geschieht nun in unserem Körper?
 
An der Atmung beteiligte Organe und Muskeln
sind vom Kopf angefangen,
in erster Linie:
 
die Nase, 

der Mund,

der Kehlkopf 
mit den Stimmbändern


die Luftröhre,

die Lungen

und das Zwerchfell.




Unser Hauptatemmuskel ist das Zwerchfell. 

Es trennt den Brustkorb vom Bauchraum
und unterstützt sowohl die darüber
als auch die darunter liegenden Organe in ihrer Funktion.

Das Herz ist auf ihm angewachsen.

Die Lungen sind durch das Lungenfell,
das sie umschließt gut geschützt,

Es wendet sich in das Rippenfell um,
das sich an das Zwerchfell anschließt.

Zwischen Lungen- und Rippenfell entsteht eine Spalte,
die Brustfellspalte( Pleuraspalte),
die mit einer Flüssigkeit gefüllt ist.

Dadurch sind die Lungenflügel
gegen den Brustkorb beweglich,
bleiben aber an ihn gebunden.

   Jeder Muskel des Körpers hat eine aktive Richtung,             
 die Zusammenziehung. 
            Dehnung und Streckung sind passive Vorgänge.
            Das bedeutet für das Zwerchfell, 
dass seine beiden Kuppeln sich nach unten 
in den Bauchraum zusammenziehen 
und somit die darunter liegenden Organe zusammenwalken
und die darüber liegenden auseinanderziehen.
Da die Lungenflügel aus elastischem Gewebe bestehen, 
das keine eigene aktive Phase kennt, 
müssen sie der Dehnung, 
dem Sog des Zwerchfelles in die Streckung folgen. 

Dadurch entsteht in ihnen ein Unterdruck, 
der durch die Einatmung 
über Nase oder Mund ausgeglichen wird.

Hat das Zwerchfell seinen tiefsten Punkt erreicht, 
gibt es nach und folgt der Elastizität der Lungen,
die wieder zusammen sinken, 
nur weitgehalten durch den Brustfellspalt.           

Dadurch kann die Luft den Körper 
durch Mund oder Nase wieder verlassen. 
Nach einer Pause wiederholt sich der Vorgang.

Deutlich erkennen kann man diesen Rhythmus 
bei einem schlafenden Menschen.

Aber auch im Wachen kann dieser Rhythmus so verlaufen, 
wobei die zeitliche Dauer der Pause sehr unterschiedlich sein kann. 

Leider wird er durch äußere Einflüsse wie
Stress,
                      schlechte Vorbilder 
         oder Ängste
häufig gestört, sodass die Pause völlig wegfällt 
und der Körper immer weniger Gelegenheit 
zur Regeneration bekommt. 

Das äußert sich dann durch psycho - somatische Beschwerden.

Durch eine aktive Tätigkeit des Zwerchfells 
werden alle, darüber und darunter liegenden Organe des Körpers 
durchgewalkt und in ihrer Funktion mit unterstützt.

Daher rührt auch das Gefühl, die Atmung 
bis in den Beckenboden, Bauch oder Rücken hinein spüren zu können.

Je ausgewogener die Atmung, 
Brustkorb, hinteren Bauch- und Beckenraum ausnutzt,
desto mehr Stabilität zeigt sich in der Aufrichtung des Körpers,
desto mehr Unterstützung hat die Stimme,

Je weniger das Zwerchfell aktiviert ist, 
desto mehr müssen die 
darunter und darüber liegenden Organe 
alleine arbeiten 
und desto schneller ermüden sie. 

So, das war es erst mal für heute

ich wünsche allen eine gute Nacht 
und morgen einen schönen Tag .

Alles Liebe 

Friederike Hapel 

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