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Samstag, 7. März 2015

Atmung Mund und Nase 1

Guten Abend,

Wie versprochen geht es heute 
mit dem Thema weiter: 
"Atmung durch Mund und Nase"



Wir beginnen mit der Nasenatmung.

Sie bildet den Weg, 
der uns bei der Einatmung 
am besten schützt.

 Durch die Nasenlöcher einströmend,
kann die Außenluft 
auf drei verschiedenen Wegen 
die Nasenhöhlen passieren.

Der Naseninnenraum ist durch Verdickungen 
in Gänge unterteilt, die alle 
mit winzig kleinen Härchen ausgekleidet sind, 
dem sogenannten Flimmerepitel.

Diese Härchen filtern 
Schmutzpartikel, Bakterien und Viren
 aus der einströmenden Luft heraus. 

Sie sorgen weiterhin 
in Zusammenarbeit mit den Nasengängen 
durch die Verwirbelung der Luft
für ihre Erwärmung und Befeuchtung.

Je größer der Bogen ist, 
den die einfließende Luft 
durch die Nasenhöhlen beschreibt, 
desto stärker ist der:
                                      Reinigungs-, 
                                      Befeuchtungs- und 
                                      Erwärmungseffekt.

Die Luft, die in unsere Luftröhre 
und Lungen strömt, hat dadurch 
den höchsten Reinheitsgrad. 

Die Naseneinatmung kann auf drei Wegen erfolgen:

1. durch den obersten Weg: 
        Das bedeutet, die einströmende Luft 
        fließt durch die Nasengänge hinauf,
        durch die Keilbein- und Siebbeinzellen
        bis zu den Stirnhöhlen und dann erst hinab 
        durch den Rachenraum, die Luftröhre 
        und die Bronchien in die Lunge.

2. über den mittleren Weg:
        durchfließt sie die Nasengänge hinauf,
        durch die Keilbein- und Siebbeinzellen
        und dann hinab durch die Rachenräume, 
        die Luftröhre und die Bronchien in die Lunge.

3. auf dem untersten Weg: 
        fließt sie durch die tiefen Windungen der Nase 
        direkt in den Rachenraum und weiter herab 
        durch Luftröhre und Bronchien in die Lunge.

Dazu kommt noch, 
dass meist durch ein Nasenloch 
mehr Luft einströmt, 
als durch das andere. 

Wenn die Luft in der Lunge angekommen ist, 
öffnet sie von außen die kleinen Lungenbläschen, 
Alveolen genannt, schiebt die, 
in ihnen enthaltene "alte" Luft hinaus 
und die sauerstoffreiche neue hinein.
Die verbrauchte Luft wird mit der Ausatmung 
aus Mund, oder Nase ausgeatmet. 

Wenn es in Ruhe geschieht, wie zum Beispiel im Schlaf,
 dann kann man erleben, dass nach der Ausatmung
eine Pause entsteht, bevor die nächste Einatmung erfolgt.

So bis hierher für heute. 
Morgen geht es weiter. 
Ihnen allen eine gute Nacht 
und einen erholsamen Schlaf.

Alles Liebe 

Friederike Hapel


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